FENG SHUI UND WEIHNACHTEN

Ob Tannenbaum, Glühwein, Christmette oder Weihnachtsgans, jeder hat seine eigene Vorstellung von Weihnachten. Kerzenlicht, Ruhe, Weihnachtslieder und der Duft frisch gebackener Plätzchen erinnern mich an Weihnachten und an meine Kindheit, wo wir voller Erwartung jeden Tag ein neues Türchen am Adventskalender öffneten und ungeduldig die Tage bis Weihnachten zählten…

Bräuche und Rituale zur Weihnachtszeit

Bräuche kann man in einem Satz formulieren:

Die Traditionen und der Ursprung eines Weihnachtsfestes, so wie wir es heut zu feiern gewohnt sind, können nicht schlüssig und einheitlich zu belegt werden, da mittlerweile der eigentliche Sinn vielerorts ein anderer geworden ist.

Die meisten von uns beschäftigen sich mit dem Kauf von Weihnachtsgeschenken und hoffen auf Entspannung zwischen den Jahren, weil wir kaum noch Ruhe und Zeit für uns selbst finden und vor allem für das, was wir wirklich lieben.

„Die immer schon und alle Tage vollzogene Gutheißung der Welt aus besonderem Anlass auf alltägliche Weise begehen.“

Dazu gehört auch gemeinsam feiern, singen, musizieren und essen. Im Weihnachtsritual geht es um die Neugeburt, die Liebe und um die Verbindung zu höheren Wesen, wie zu Gott oder zu Engeln aber auch zum eigenen hohen Bewusstsein.

Die Weihnachtszeit ist eine von vielen Mythen und Sagen begleitete Zeit.

Und das nicht nur in der Kultur des Abendlandes, wo die Römer mit dem Saturnalien (röm. Festtag) ihrem Sonnengott Saturn huldigten und die Germanen ihr Julfest zelebrierten. So begrüßte z.B. der Isiskult im alten Ägypten die Sonnenwende als Geburt der Horus.

In Vorderasien war der Anlass der Feierlichkeiten der gleiche, nur dass der Gott des Lichts Mithras hieß.

In unserer christlichen Welt feiern wir den Neubeginn, die Geburt Jesu. Wir schmücken unsere Räume weihnachtlich, zünden Kerzen an und freuen uns auf eine ruhige, besinnliche Zeit.

Die Bedeutung der Weihnachtsfeiertage

Aus keltischer Sicht fällt Weihnachten zwischen Samhain (Halloween) und Imbolc (Maria Lichtmess).

Ab dem 21.12. haben wir eine wunderbare energievolle Zeit vor uns, in der wir uns von Altem verabschieden und sehr gezielt unser kommendes Jahr planen können. Am 21.12. ist Wintersonnwende – von da ab werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Am 24. feiern Christen die Geburt Jesu.

☼ Am 22.12. ist der Tag der Einheit
☼ Am 23.12. ist der Fruchtbarkeitstag

☼ Am 24.12. ist Drehung-Wende-Bewegung
☼ Am 25.12. „Ich bin das Licht der Welt“

Die traditionellen Chinesen feiern keine Weihnachten, aber sie übernehmen alles, was bunt ist, glitzert und glänzt.

In China sind nur 2 % der Bevölkerung Christen und trotzdem feiern die Chinesen das Fest mit großer Begeisterung.

Alle öffentliche Plätze, Hotels und Supermärkte sind üppig geschmückt, die Verkäufer sind als Weihnachts-männer verkleidet und der Weihnachtsmann „DUN CHE LAO steckt den Kindern Geschenke in die Taschen.

Foto: Tomomarusan – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=427747

Die Tanne ist im Feng Shui ist ein starkes Yang-Symbol

Aus Feng Shui Sicht können wir durch Standort und Dekoration die Energie des Weihnachtsbaumes auf besondere Weise nutzen.

Der Tannenbaum Baum steht für die Silbe „aum“ – drinnen und entspricht dem „ohm“ – „Ich bin“.

Von je her wird die Tanne bei den Kelten als Baum verehrt. Die Tanne steht für Mystik, Mond und Dunkelheit. Sie ist ein Wunschbaum und ihre immergrünen Zweige werden gerne als Zierde benutzt. Auch erinnern sie uns an das wieder-kehrende Wachstum, die Wandlungsphasen der Natur.

Im Feng Shui steht die Tanne für Durchhalten, Wachstum und ein langes Leben. Geschlagene Bäume sind nach Feng Shui Sicht weniger geeignet, da mit dem Absterben auch Reichtum und Wachstum verloren gehen.

Der Südosten symbolisiert im Feng Shui Reichtum und Fülle

Wenn wir die guten Richtungen für einen Baum berücksichtigen, kann dieser auf besondere Weise seine Energie verströmen.

IM OSTEN

finden wir im Feng Shui die Holzenergie, das Wachstum. Im Osten kann der Weihnachtsbaum seine volle Energie entfalten, da die Holzenenergie das Wachstum symbolisiert. Schmücken Sie hier Ihren Baum mit allem, was Sie sich wünschen –  Herzen stehen für Liebe & Kraft, Goldkugeln für Ruhm und Anerkennung, Äpfel, Lebkuchen für Nahrung usw.

IM SÜDOSTEN:

Mit Kugeln geschmückt, wird er hier speziell das Thema Reichtum für das kommende Jahr unterstützen, denn jede Kugel symbolisiert auch eine Münze.

IM SÜDEN

(Feuer) aufgestellt, wird er zum Symbol für Ruhm und Anerkennung, denn hier nährt der Baum (das Holz) die Feuerenergie, den Süden. Ideale Dekoration an dieser Stelle im Haus sind hier rote Äpfel, Schleifen, Kerzen, aber auch goldene Sterne und Sonnen

IM SÜDWESTEN

stärkt er mit natürlichem Schmuck, Strohsternen, Herzen, Vögeln, Figuren oder Dekorationen aus gebranntem Ton die Beziehungen

IM WESTEN UND NORDWESTEN

stärken Sie den Bereich Kinder, auch geistige Kinder & Kreativität und hilfreiche Freunde. Wählen Sie Sie hier Baumschmuck, der Sie inspiriert:
Engelsfiguren, Vögel, Schaukelpferchen aber auch aber auch metallische Dekorationen in Silber und Gold oder Gebranntes aus Ton stärken diesen Bereich.

Weihnachtsschmuck im Feng Shui:

  • Äpfel: Fruchtbarkeit, Paradies. Sommer, Jugend, Ernte
  • Kugeln: Apfelsymbolik, Vollkommenheit, göttlicher Aspekt, Macht
  • Nüsse: Fruchtbarkeit, rätselhaft, Lebenskraft
  • Seidenlumen: Fruchtbarkeit
  • Lebkuchen: Nahrung
  • Vögel: Kindersegen, Häuslichkeit

Der Adventskranz im Feng Shui

Der Kranz im Feng Shui symbolisiert das Unendliche, als Türschmuck soll er negative Energien fangen, damit diese nicht in das Haus gelangen.

Kerzen im Raum sollen aber auch das fehlende Feuer der Sonne und die Herzenswärme in unsere Räume bringen und uns an den wiederkehrenden Sommer erinnern.

Symbolik der vier Kerzen

Jede Kerze symbolisiert eine Himmelsrichtung und eine Jahreszeit:

  • Die 1. Kerze seht für den Osten „Ich bin“
  • Die 2. steht für den Süden „Du bist“
  • Die 3. steht für den Westen „Wir sind“
  • Die 4. steht für den Norden „ So sei es“

Der Kranz aus keltischer Sicht

Auch im keltischen symbolisiert der Adventskranz als Kreis das Unendliche. Er zeigt uns, dass es Anfang und Ende nicht wirklich gibt. Alles im Leben verläuft zyklisch.

Diese kreisförmige Energie sehen wir im keltischen Jahreskreis mit den 8 Jahreskreis-Festen und seinen vier Elementen Erde, Feuer, Wasser Luft. Die vier Kerzen stehen für diese vier Elemente

Traditionelle Farben sind nach wie vor Rot und Gold

Beide Farben in Kombination sollten in früheren Zeiten Dämonen abhalten.
Rot und Gold symbolisieren im Feng Shui u.a. Ruhm und Anerkennung, Reichtum und Macht. in China sind u.a. aus diesem Grund die Farben Rot und Gold in jedem Tempel zu finden.
Der schönste Baumschmuck ist für mich jedoch der, den die Tannen selber haben, ihre Zapfen.

Heute ersetzen bunte Kugeln die Apfelsymbolik, aber auch abstrakte, verrückte und lustige Dekorationen zieren Häuser und Räume, denn „Erlaubt, was gefällt “.